Pressemitteilung 13.11.2009

Städtische IT genießt in Fachkreisen guten Ruf
Auf große Resonanz bei Fachleuten aus anderen hessischen Städten, darunter Frankfurt, ist eine Fachtagung über die modellhafte Beteiligungsstruktur der Stadt Hanau gestoßen. Eingeladen hatte die BeteiligungsHolding Hanau GmbH (BHG). Dabei ging es um die Frage, wie sich eine Verwaltung strategisch klug modernisieren lässt unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und unternehmerischer Erfordernisse.
Stadtrat Axel Weiss-Thiel stellte die 2003 gegründete BHG als wirtschaftliche Konzernmutter mit klassischen Funktionen wie Finanzwesen, Berichtswesen und Controlling, Steuern und Recht, Öffentlichkeitsarbeit, Revision, Finanzmanagement und zentralem IT-Service vor. Beim Hanauer Modell der Verwaltungsmodernisierung gehe es darum, Verwaltung, Wirtschaftsbetriebe und Gesellschaften der Unternehmung Stadt Hanau so sinnvoll zu integrieren, dass sich Effizienz steigern lasse. Das sei angesichts der aktuellen Finanzlage der Kommunen absolut notwendig, ohne dabei die Orientierung am Gemeinwohl zu vernachlässigen. Einer der zentralen Pfeiler dieses Effizienz-Gerüstes seien das Zentralisieren und Stärken der Informationstechnologie.
Dieses Thema nahm in der Veranstaltung breiten Raum ein neben dem zentralen Beschaffungswesen, der integrierten Personalwirtschaft und der Modernisierung des Dienstleistungssektors auf EU-Ebene.
Das IT-Management der Unternehmung Stadt Hanau genießt unter Fachleuten einen guten Ruf. Das lässt sich an der Silbemedaille ablesen, die die BHG beim bundesweiten Wettbewerb „Best of IT Solutions“ gewonnen hat. Die Zeitschriften „Computerwoche“ und „CIO Magazin“ sowie die Firma Intel honorierten damit die energiesparende IT-Architektur sowie massive Kosteneinsparungen. Besser war nur die Heidelberger Druckmaschinen AG.
Seit 2008 hat die Stadt Hanau Server und Desktops virtualisiert. Bis 2010 sollen rund 2000 Arbeitsplätze von klassischen PCs auf sogenannte Thin Clients umgerüstet sein. Auf diesen läuft nur die Software, die für den Zugriff auf zentral betriebene Anwendungen benötigt wird. Diese Basissoftware kann unabhängig von den Anwendungen, die tatsächlich genutzt werden, einheitlich betrieben werden. Aufgrund des einfacheren Betriebs sind Thin Clients kostengünstiger als konventionelle PCs. Darüber hinaus sind Thin Clients, durch den Verzicht auf bewegliche Teile, etwas kostengünstiger zu betreiben.
„Mit unserem System sparen wir jährlich rund 800.000 Euro Energiekosten. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und schont städtische Finanzen“, freut sich der für IT zuständige Hanauer Stadtrat Axel Weiss-Thiel.
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