Pressemitteilung 08.05.2012

Dell und Emerson stehen beim Bau des neuen städtischen Rechenzentrums als renommierte Partner zur Seite Nach Oben

Neues Rechenzentrum
Neues Rechenzentrum

Hanaus Bürgerinnen und Bürger Hanaus können sich täglich auf städtische Dienstleistungen verlassen, wenn sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen, Energie beziehen, auf die Feuerwehr vertrauen oder Anträge im Stadtladen stellen. Voraussetzung dafür ist, dass rund 1600 Beschäftigte der Unternehmung Stadt Hanau auf ein kontinuierlich störungsfrei arbeitendes Rechenzentrum im Hintergrund bauen können.
„Wir sind stolz mit Dell und Emerson kommunale Pilotpartner für ein supermodernes, energieeffizientes Rechenzentrum an unserer Seite zu haben“, sagte Hanaus Stadtrat Axel Weiss-Thiel in einer Pressekonferenz. Bei dieser stellte die BeteiligungsHolding Hanau (BHG) zusammen mit Verantwortlichen von Dell und der mit Containerbau und Kühltechnik beauftragten Firma Emerson das Rechenzentrum auf dem Betriebsgelände der Hanauer Straßenbahn vor. Die BHG ist in der Unternehmung Stadt Hanau für die Informationstechnologie (IT) zuständig.
Neues Rechenzentrum

Sieben über die Stadt verteilte Rechenzentren hat die BHG zentralisiert. „Das bringt uns finanzielle, ökologische, organisatorische und Sicherheits-Vorteile“, sagte der für IT zuständige Dezernent Weiss-Thiel. Er verspricht sich weitere Kostenersparnis, allein die Ausgaben für Energie sollen um maximal 40 Prozent sinken. Das neue Rechenzentrum ist mit einem Blockheizkraftwerk kombiniert, dessen Abwärme für die Heizung der benachbarten HSB-Gebäude genutzt wird und das ununterbrochen für das Rechenzentrum Strom liefert.
„Für die BHG markiert die Inbetriebnahme des Rechenzentrums den bedeutsamen Meilenstein am Ende einer 2008 begonnenen umfassenden Konsolidierungsphase in der IT“, so Weiss-Thiel weiter. Aus ehedem rund 60 Mitarbeitern mit IT-Funktionen in vielen Zweigen der Unternehmung Stadt sind heute 28 geworden. Dank der weggefallenen dezentralen Rechenzentren haben die IT-Beschäftigten der BHG nun geringeren Routine-Wartungsaufwand und müssen sich um weitaus weniger physische Server kümmern. „Mit dieser Kostenersparnis haben wir einen besseren finanziellen Spielraum für neue IT-Anforderungen“, hofft der Stadtrat.
Er sagt weiter: „Die Containerlösung ist integraler Bestandteil eines einheitlichen und effizienten IT-Konzepts.“ Nur noch drei Dutzend physische Server – verbunden mit redundanten Komponenten – sind in den beiden 66 Quadratmeter großen Containern in der Daimlerstraße untergebracht. Bei Bedarf können jederzeit ohne weitere bauliche Investition zwei weitere Container in der Halle angedockt werden. Zu Zeiten dezentraler Rechenzentren musste die BHG rund 300 über das gesamte Stadtgebiet verteilte physische Server warten. „Deren Energieverbrauch war ungleich höher als heute im Hauptrechenzentrum, und der logistische Aufwand war enorm“, betont der IT-Dezernent.
Hinzu komme, dass die Verfügbarkeit der Daten durch die Containerlösung weiter verbessert werden könne. Das neue Rechenzentrum erfülle zudem die hohen Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das städtische IT-Team bereitet derzeit den entsprechenden Zertifizierungsprozess zur Anerkennung beim BSI vor.
„Für die seit 2008 neu entwickelte städtische IT-Architektur haben wir höchste Anforderungen an all unsere Partner und Lieferanten gestellt“, unterstrich Weiss-Thiel. Diese Anforderungen hätten Dell und Emerson bei der Verwirklichung des Rechenzentrum-Konzepts erfüllen können.
„Dell verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich kommunaler Rechenzentren in Hessen und kennt die Anforderungen im öffentlichen Sektor sehr genau“, so Manfred Zinecker, Key Account Manager des weltweit führenden Computerunternehmens bei der BHG-Pressekonferenz in der Daimlerstraße.